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100 Jahre Kunstmanagement – eine Kurzgeschichte

Galerie Thannhauser Berlin, 1928

Es ist kein normaler Nachmittag in der Galerie: ein wichtiger und prominenter Kunde hat sich angekündigt, der seine Sammlung erweitern möchte. Alle Mitarbeiter wissen wie wichtig jetzt die richtige Behandlung dieses Kunden ist – wichtige Kunden wollen besonders behandelt werden!

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(Quelle: Zadik)

 

Wenn es zum Verkauf kommen soll, ist die richtige Vorbereitung jetzt das A und O. Zum Glück kennt man diesen Kunden schon und weiß um seine Vorlieben. Der Galerieassistent wird geschickt, um die Karteikarte des Kunden rauszusuchen – was immer sehr lange dauert, immerhin hat die Galerie sehr viele Sammler.

 

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(Quelle: Zadik)

 

Zum Glück haben die Mitarbeiter alles über die bisherigen Besuche des Kunden aufgeschrieben: für welche Künstler und Werke hat er sich interessiert? Mit wem hat er beim letzten Besuch gesprochen? Wie viel ist er bereit auszugeben? Wie lange ist er in der Stadt? Sogar wie er zu seinem Titel „Baron“ gekommen ist – und hier: Man wollte ihm beim nächsten Besuch das Lager zeigen. Das hätte man doch beinahe vergessen!

 

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(Quelle: Zadik)

 

Eine Galerie in Göppingen, in den 1990ern

 

 

Rund 9.000 Karteikarten liegen vor der Galeristin Brigitte Mauch: wo waren jetzt noch gleich die Ölbilder, die in der nächsten Ausstellung gezeigt werden sollen? Jetzt ALLE Karten durchzuschauen – das dauert wieder den ganzen Tag! Glücklicherweise hat sich die Galeristin schon vor einiger Zeit eine kreative Möglichkeit ausgedacht, wie sie schnell an einzelne Karteikarten kommt. Die Karteikarten mit Ölbildern wurden von ihr mit Magneten versehen. Ruck zuck sind sie aus den anderen Karten aussortiert. In wenigen Minuten hat sie alle Infos, die gebraucht werden: Standort, Jahreszahl, Motiv, Thema, Technik, etc.

Wenn nur das Aufräumen der vielen anderen, runtergefallen Karten und das wieder Einsortieren nicht immer so lange dauern würde!

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(Quelle: Galerie Brigitte Mauch)

 

Eine Galerie in Deutschland, heute

Es ist hektisch in der Galerie. In wenigen Tagen startet die nächste wichtige Messe und es ist noch nicht alles verpackt, Werk- und Preislisten fehlen noch, der Messebauer hat den Stand noch nicht fertig und der erste Sammler ruft schon an und fragt nach speziellen Werken und Künstlern. Die Galerieassistentin versucht ruhig zu bleiben, alles zu organisieren und gleichzeitig die Sammleranfrage zu beantworten.

Doch für welche Künstler interessierte sich der Kunde bisher? Werden diese Werke überhaupt auf der Messe gezeigt? Hatte sich der Sammler nicht beim letzten Besuch für Skulpturen interessiert? Jetzt fragt er aber nach einem Künstler, der nur Fotografien macht! Ein Blick in die Kunstmanagement Software gibt der Assistentin schnell alle wichtigen Infos, die sie über den Kunden braucht.

Und das Fazit der Geschichte…

Wie unsere Beispiele zeigen, wussten erfolgreiche Galerien schon vor 100 Jahren, wie wichtig eine gut geführte Kunst- und Kundendatenbank ist. Schon immer war es für Galerien wichtig, Informationen zu Ihren Werken zu erfassen. Aber auch scheinbar unwichtige Informationen über Kunden, Sammler und Interessenten, wie spezielle Vorlieben oder auch persönliche Informationen können für einen erfolgreichen Verkauf wichtig sein! All diese vielen unterschiedlichen Informationen zu erfassen, ist heute hat dank unserer professionellen Datenbank Software ARTBUTLER CLASSIC sogar noch leichter und man findet diese wichtigen Informationen auch deutlich schneller als noch zu Zeiten der Karteikarten.

Wollen auch Sie Ihre Kontakte und das Inventar zeitsparend organisieren? Wir beraten Sie gerne zu ARTBUTLER CLASSIC – der Software für den Kunstmarkt – und helfen Ihnen beim Umstieg auf eine professionelle Kunstmanagement Software.